Die Mafia immer im Rücken? – Die Karriere von Frank Sinatra

Die Mafia immer im Rücken? – Die Karriere von Frank Sinatra

Der König des Swing und Jazz

Nur wenige Interpreten haben die Musikwelt so sehr geprägt wie Francis Albert Sinatra. Der aus New Jersey stammende Italoamerikaner machte sich einen Namen als Entertainer par Excellence. Werke wie „My way“ oder „Fly me to the moon“ werden immer dann gespielt, wenn sich gerade ein besonders wichtiges Ereignis anbahnt. Zugleich verkörpern all diese Werke ein Lebensgefühl von Stil und Eleganz, wie es heute nur noch bedingt existiert. Neben seinem Talent für die Musik machte Sinatra immer wieder in politischer Hinsicht auf sich aufmerksam. Im Laufe des Lebens entwickelte er sich vom Demokraten zum Republikaner.

La Cosa Nostra oder Sinatras Mafia-Kontakte

Abseits seiner Musik wurden Frank Sinatra immer wieder Kontakte zur italienischen Mafia unterstellt. Ein Verdacht, der zwar nie bewiesen werden konnte, aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Schließlich tauchten immer wieder Mafia-Größen aus der New Yorker Szene bei Konzerten Sinatras auf. Rückblickend betrachtet kann dem Entertainer möglicherweise nicht einmal ein Vorwurf gemacht werden für seine Kontakte. In den 30er bis 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts übte die Cosa Nostra noch starken Einfluss auf US-Amerikaner italienischer Abstammung aus und nahm einige davon unter ihre Fittiche.