Wie die Pilzköpfe aus Liverpool die Welt veränderten

Wie die Pilzköpfe aus Liverpool die Welt veränderten

  Eine Band, die keiner Vorstellung bedarf

Wer kennt sie nicht, die weltbekannten Pilzköpfe aus Liverpool?

Die Rede ist natürlich von den Beatles, welche in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Musikwelt für immer verändern sollten. Insgesamt bestanden die Beatles bis zu ihrer Trennung 1970 aus vier Mitgliedern: Ringo Starr, George Harrison sowie John Lennon und Paul McCartney, wobei letztere beiden für die Komposition der meisten Songs verantwortlich waren. In nur 10 Jahren verkauften die Beatles mehr als 600 Millionen Alben und sind damit die erfolgreichste Band der Geschichte. Wichtige Songs der Beatles sind „Let it be“, „Love

me do“ und „Hey Jude“.

Wie ein gelbes U-Boot die Welt veränderte

Es gibt wohl kaum einen Song der Beatles, der heute so bekannt ist wie

„Yellow Submarine“. Zugleich gibt es mit Sicherheit kein U-Boot, das so bekannt ist wie dieses gelbe. Das Lied wurde im Soundtrack des gleichnamigen Zeichentrickfilms verwendet und brachte diesem weltweite Bekanntheit ein. Heute singen Fans auf allen Erdteilen den Song vom gelben U-Boot und denken dabei an das zehnjährige Wirken der Pilzköpfe aus Liverpool zurück.

Frühe Trennung und Solo-Karrieren

Die Karriere der Beatles steht im krassen Gegensatz zu dem Wirken anderer Bands der gleichen Zeit. Beispielsweise konnten die Rolling Stones um Mick Jagger zur gleichen Zeit ihre ersten großen Erfolge feiern. Während es die Sto

nes noch heute gibt, war für die Beatles bereits 1970 wieder Schluss. Vielleicht ist der heutige Mythos rund um die Beatles auch darauf zurückzuführen, dass schon nach kurzer Zeit keine neuen Songs mehr die Charts eroberten konnten. Zugleich muss darauf hingewiesen werden, dass die Briten innerhalb dieser 10 Jahre eine enorme Vielfalt an Songs auf den Markt bringen konn

ten. Die Kreativität kannte scheinbar keine Grenzen. Nach der Trennung der Beatles konnten unter anderem John Lennon mit „Imagine“ und George Harrison mit „My sweet Lord“ auch solo noch einmal voll durchstarten.

Der Tod von John Lennon

Der Mordanschlag auf John Lennon im Jahr 1980 war gleichbedeutend mit dem Ende der Spekulationen über ein Comeback der Beatles. Von einem psychisch gestörten Täter war Lennon, der zu dieser Zeit mit Yoko Ono in New York lebte, vor einem bekannten Hotel niedergeschossen. Er verstarb noch am Tatort, welcher sich schnell zu einer Pilgerstätte für Fans aus aller Welt entwickelte. In den letzten Jahren seines Lebens hatte sich Lennon gemeinsam mit Ono dem Erreichen weltweiten Friedens gewidmet.

Paul McCartney heute

Neben Ringo Starr ist Paul McCartney der letzte verbliebene Beatle. Wenngleich seine Auftritte seltener geworden sind, bleibt der Brite seinen Fans auch heute noch treu. Bei Konzerten spielt er sowohl Songs seiner Solo-Karriere, als auch solche, die einst die Beatles sangen. Einer Umfrage zufolge ist McCartney einer der bekanntesten Briten überhaupt.